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Struktur

Team

Wer steckt hinter WECHANGE?

Verena Salomon

Verena Salomon, Gründerin

Verena vernetzt Netzwerke. Sie träumt von einer sozial-ökologischen Transformation hin zu einer zukunftsfähigeren, gerechteren Welt und bringt Akteure und Gruppierungen zusammen, die diese Vision teilen. Das macht sie beruflich im netzwerk n, ehrenamtlich im Netzwerk Wachstumswende, und natürlich in der WECHANGE Genossenschaft. Verena lebt in Berlin und arbeitet in der Thinkfarm, dem legendären ökosozialen Co-Working Space in Berlin-Kreuzberg.

Simon Liedtke

Simon Liedtke, Gründer

Simon ist Informatiker und die Schnittstelle zur Technik. Er versteht, entwickelt und baut wechange.de als ein gemeinsames Projekt, das sich mit den Nutzer_innen entwickelt. Als technischer Leiter übersetzt er die Vision ins Konzept und das Konzept in das Produkt. Seine Leidenschaft gilt der nachhaltigen Organisationsentwicklung. Die lebt er auch als Mitgründer und Geschäftsführer der sinnwerkstatt, einer nachhaltigen und gemeinwohlbilanzierten Medienagentur in Berlin-Kreuzberg.

Boris Woynowski

Boris Woynowski, Gründer

Als Forstwissenschaftler hat Boris stets den Wald im Blick, ohne die einzelnen Bäume aus den Augen zu verlieren. Nach dem Abbruch seiner Dissertation zu transformativer Wissenschaft betätigt er sich als Geburtshelfer für sozial-ökologische Ideen. Er ist Mitgründer des Wachstumswende e.V. und der Thinkfarm Berlin. Nach einem Jahr Elternzeit und Ortswechsel nach Kiel arbeitet er mit Robin im Changemaker-Projekt „Zukunftsmacher“ und am Aufbau der Thinkfarm Kiel.

Dr. Michael Mischke

Dr. Michael Mischke, Gründer

Michael ist Maschinenbauer, Strategieberater und Storyteller. Ihm geht es um die Verständigung zwischen Mensch und Maschine, zwischen Technologie und menschlichen Grundbedürfnissen. Michael ist Optimist und Visionär. Der Dialog mit den wechange.de-NutzerInnen ist seine Leidenschaft und die Optimierung der Oberfläche sein Ziel. Sein Herz schlägt für den Balkan und für Osteuropa, für Musik und für gutes Essen. Michael ist Vater eines Sohnes und lebt und arbeitet in Berlin.

Robin Pfaff

Robin Pfaff, Gründer

Robins große Leidenschaft gilt der Entwicklung zukunftsfähiger Ideen. Er möchte Menschen dazu befähigen, ihren eigenen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausfoderungen zu leisten. Als Geograph arbeitet er an der Schnittstelle zwischen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung, Förderung gesellschaftlichen Engagements und Digitalen Medien. Zurzeit baut er an der Universität Kiel das Lern- und Aktiverungsprogramm ‘zukunftsmacher.sh’ auf. In seiner Freizeit ist er in der “alten mu” aktiv, einem nachhaltigen Kreativzentrum im Herzen Kiels.

Inken Marei Kolthoff

Inken-Marei Kolthoff

Zwei Jahre lang war Inken das Gesicht von netzwerk-n und WECHANGE im gesamten osteuropäischen Raum. Es gibt dort vermutlich keine zivilgesellschaftliche Konferenz, keine kleine Initiative oder Organisation und kein Impact-Hub, das Inken noch nicht gesehen hätte. Durch ihr Engagement und ihren unermüdlichen Kontakt zu Förderern ist wechange.de heute TÜV-zertifiziert und gibt es die Plattform nun auch auf Ukrainisch und Russisch.

Enno Strudthoff

Enno Strudthoff

Enno ist begeisterter Osteuropäer. Genau genommen hat er das nur studiert, aber durch Aufenthalte und Reisen in Ländern östlich der Oder ist er kaum mehr von einem solchen zu unterscheiden. Er träumt davon, alle zivilgesellschaftlichen Akteure Osteuropas auf Wechange zu vereinen und dazu zu bringen, ihre Visionen einer zukunftsfähigeren, gerechteren Welt dort zu teilen. Er ist momentan der einzige angestellte Wechange-Mitarbeiter und arbeitet für uns in der Thinkfarm, dem legendären ökosozialen Co-Working Space in Berlin-Kreuzberg.

Sascha Narr

Sascha Narr

Sascha ist Dipl.-Informatiker und arbeitet seit Oktober 2013 als Senior Backend-Webdeveloper in der der sinnwerkstatt. Er ist verantwortlich für die technische Seite der Plattform, war maßgeblich an der Konzeption beteiligt und hat den Großteil des Codes von wechange.de geschrieben. Jetzt baut er konstant an Erweiterungen und neuen Features für die Online-Community, mit dem Ziel der Vernetzung von ganz ganz vielen Leuten, die gemeinsam wirken wollen.

Ludwig Schuster

Ludwig Schuster

Ludwig hört zu, sieht Verbindungen und vernetzt. Seine Aktivitäten sind Puzzlesteine einer großen Vision des guten Lebens. Mit vielen Jahren Erfahrung als Projektmanager, Netzwerker und Berater sorgt er dafür, das zusammen findet was zusammen gehört. Als Strategieberater der sinnwerkstatt hilft er, die richtigen Wege und Abkürzungen zu finden um gesellschaftliche Ziele zu erreichen. Nebenbei ist er ein international gefragter Experte für Komplementärwährungen und treibt die Forschung zu Wachstumszwängen im Geld- und Finanzsystem voran.

Inken Kolthoff

Udo Loeb

Udo ist ein “digital native” der ersten Stunde. Anfang des Jahrtausends startete er seine berufliche Laufbahn als Freelance Programmierer, um sich dann mit eigener Firma und weiteren Stationen in den Bereichen Projektmanagement und Produktentwicklung auch in Großkonzernen und Industrie weiterzuentwickeln. Als Prozess- und Organisationsberater hat er sich auf agile Organisationen spezialisiert, um nun bei der sinnwerkstatt ein sinnvolles, selbstorganisiertes und nachhaltiges Arbeiten nachzugehen. Sein Herzensprojekt ist die Weiterentwicklung der Portale und Features von wechange.de.

Michael Flohr

Michael Flohr

Michael ist Doktorand an der Universität Erfurt im Bereich Netzwerkanalyse. Neben seiner ehrenamtlichen Vorstandstätigkeit im netzwerk n für eine nachhaltige Hochschulentwicklung setzt er sich bei der WECHANGE eG für die wissenschaftliche Begleitung ein. Seine Spezialgebiete sind zudem Vernetzung und Fundraising. Durch seine Aktivitäten bildet er eine Schnittstelle von nachhaltiger Entwicklung und Postwachstumskonzepten, welche für ihn für eine zukunftsfähige Gesellschaftsentwicklung unentbehrlich ist.

Lilian Pungas

Lilian Pungas

Der Wahl-Berlinerin Lilian hat ein Praktikum bei der WECHANGE eG so gut gefallen, dass sie bei uns im Kreis der Aktiven gelandet ist. Neben dem Engagement bei uns macht Lilli viel im Bereich Nachhaltigkeit. Sie ist unter anderem aktiv bei Attac, beim netwerk-n, bei ecotopia und bei der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und glaubt wie wir daran, dass wechange.de eine super Plattform für all diese Initiativen und Organisationen bieten kann. Wie Inken und Enno ist sie an den post-sozialistischen Ländern interessiert und träumt des Öfteren von einer besseren Welt auch an diesen Orten.

Jannis

Jannis Eicker

Jannis organisiert gerne was zu organisieren ist – sei es eine Konferenz oder der Bücherversand. Am liebsten macht er dies an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Als Politischer Ökonom ist er auch in der Wissenschaft tätig. Zurzeit arbeitet er beim netzwerk n und trägt die Bedarfe des Netzwerks und der Studierenden in das WECHANGE Team.

Ian Delù

Ian Delù

Ian denkt groß und bringt damit sich und seine Nächsten auf Visionsfahrt. Mit innerer Ruhe und Klarheit hat er die höchsten gesellschaftlichen Werte vor Augen. Seine verspielte Kreativität und Konzeptionsstärke kombiniert er mit knallharten Management-Fähigkeiten: Alles immer im Blick, weiß er genau was es braucht, damit am Ende aus einer guten Idee ein Produkt in höchster Qualität entsteht. Als Gründer der sinnwerkstatt und Konzepter für Kommunikationskampagnen begleitet Ian Tag für Tag Menschen darin, ihre Ideen zu schärfen und Schritt für Schritt in die Realität zu führen.

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Wir freuen uns immer über Interessierte, die bei uns reinschnuppern und mitmachen wollen. Melde Dich hierfür gern bei info@wechange.de mit Deinen Fragen und Ideen.

Organigramm

Wie ist die WECHANGE eG organisiert?

Das Organigramm der WECHANGE eG

Satzung

Welchen Regeln folgt die Genossenschaft?

„Die Genossenschaft soll sich an den Grundwerten und Leitlinien der Gemeinwohl-Ökonomie orientieren.“

(Auszug aus der Satzung der WECHANGE eG)

Unsere Satzung im Detail (Stand 4. Mai 2015):

§ 1 Name und Sitz

(1) Die Genossenschaft heißt wechange eG.
(2) Sitz der Genossenschaft ist Berlin.

§ 2 Gegenstand

(1) Gegenstand der Genossenschaft ist die Bereitstellung einer Online-Kollaborationsplattform für ökologisch und sozial orientierte Akteure, die Entwicklung und Verbreitung der dafür erforderlichen Software- und Hardwareprodukte sowie die damit verbundenen Dienstleistungen. Ziele sind insbesondere:

  • Zusammenarbeit: Bereitstellung aller essenziellen Werkzeuge zur Online-Zusammenarbeit
  • Vernetzung: Ermöglichung von Synergien durch Vernetzung von Akteuren und Ressourcen, sowie
  • Präsentation: Veröffentlichung und Verbreitung von relevanten Informationen.

(2) Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig.
(3) Die Genossenschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, wenn dies der Förderung der Mitglieder dient.

§ 3 Grundprinzipien

(1) Die Genossenschaft verpflichtet sich zur Förderung von globalem Denken und lokalem Handeln durch Informationsaustausch und Vernetzung. Insbesondere soll sie Bürgerbeteiligung und zivilgesellschaftliches Engagement unterstützen.

(2) Die Genossenschaft soll Datenschutz unter Berücksichtigung der Informationsfreiheit gewährleisten.

(3) Die Genossenschaft soll alles durch sie produzierte Wissen unter eine offene Lizenz stellen, die Dritten die entgeltlose Weiterentwicklung und -verwendung erlaubt, insofern jene diese wiederum unter eine äquivalente Lizenz stellen. Insbesondere ist alle im
Rahmen der Genossenschaft produzierte Software unter eine entsprechende Open Source Lizenz zu stellen, sofern Sicherheits- und Datenschutzerwägungen dies erlauben.

(4) Die Genossenschaft soll es allen Nutzer_innen der Plattform ermöglichen, sich inhaltlich in deren Weiterentwicklung einzubringen. Insbesondere soll der Vorstand dafür spezifische Arbeitsgruppen einrichten, die Vorschläge zur Weiterentwicklung ausarbeiten können. Der Vorstand regelt die Organisation dieser Arbeitsgruppen.

(5) Die Genossenschaft soll den Nutzer_innen der Plattform angemessene Feedback-Mechanismen und Diskussionsforen zur Verfügung stellen, in denen auch die Geschäftspolitik der Genossenschaft allgemein und zu spezifischen Fragen öffentlich diskutiert werden kann. Dies geschieht durch geeignete internetbasierte Instrumente.

(6) Die Genossenschaft soll sich fair verhalten, sowohl nach außen (gegenüber Kund_innen, Partner_innen, und durch Geschäftsaktivitäten betroffenen Dritten), als auch nach innen (Bezahlung und Behandlung der Mitarbeiter_innen).

(7) Die Genossenschaft soll bei der Wahl ihrer Partner_innen stets sicherstellen, dass auch diese nach fairen und ökologischen Grundsätzen handeln. Die Kriterien für die Auswahl sind auf der Website zu veröffentlichen und zur Kommentierung zu stellen.

(8) Die Genossenschaft verpflichtet sich in allen Geschäftsaktivitäten nachhaltig ressourcenschonend zu wirtschaften und umwelt- und klimaschonende Optionen zu bevorzugen.

(9) Die Genossenschaft verpflichtet sich in all ihren Aktivitäten zu konsequenter Transparenz, insbesondere zur Veröffentlichung aller relevanten Geschäftszahlen sowie Informationen zu Geschäftsaktivitäten, Geschäftspartner_innen und Subunternehmungen über die Website, insofern dies nicht gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen würde oder Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sich schadensersatzpflichtig bzw. strafbar machen würden.

(10) Die Genossenschaft verpflichtet sich, die Menschen und ihre Rechte entsprechend der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 sowie allen Anschlusskonventionen, inklusive dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zu respektieren.

(11) Grundlage der Genossenschaft sollen konsentorientierte Entscheidungsprozesse und Organisationsstrukturen sein.

(12) Die Genossenschaft soll sich an den Grundwerten und Leitlinien der Gemeinwohl-Ökonomie orientieren.

(13) Die Genossenschaft soll auf die Kooperation mit großen Kapitalgebern verzichten, insofern diese Beteiligung an Gewinnen oder Geschäftsentscheidungen beanspruchen. Dies gilt auch für mögliche Subunternehmen der Genossenschaft. Ausgenommen davon sind Organisationen, die sich äquivalenten Grundprinzipien wie in §3 verpflichtet haben.

(14) Die geltende Interpretation dieser Prinzipien durch den Vorstand ist auf der Website zu veröffentlichen und zur Kommentierung zu stellen.

(15) Abweichungen von den Grundprinzipien sind nur in Ausnahmefällen gestattet, vom Vorstand zu veröffentlichen und vom Aufsichtsrat zu genehmigen.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder können folgende natürliche und juristische Personen und Personengesellschaften werden:
a) Gründer_innen der Genossenschaft,
b) Beschäftigte der Genossenschaft,
c) Kund_innen der Genossenschaft und
d) Unterstützer_innen, insbesondere Nutzer_innen der Plattform.

(2) Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es einer unbedingten schriftlichen Beitrittserklärung. Über die Aufnahme entscheidet der
Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch
a) Kündigung,
b) Übertragung des gesamten Geschäftsguthabens,
c) Tod einer natürlichen bzw. Auflösung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft oder
d) Ausschluss.

§ 5 Geschäftsanteil, Zahlungen, Nachschüsse und Eintrittsgeld

(1) Der Geschäftsanteil beträgt 100,00 €. Er ist sofort in voller Höhe einzuzahlen.

(2) Ein Mitglied kann maximal bis zu 250 Geschäftsanteile übernehmen.

(3) Die Mitglieder sind nicht zur Leistung von Nachschüssen verpflichtet.

(4) Durch Beschluss der Generalversammlung kann ein Eintrittsgeld festgelegt werden, das den Rücklagen zugeführt wird.

§ 6 Gewinnverteilung, Rücklagen und Verjährung

(1) Im Falle eines Jahresüberschusses werden 20% dieses Überschusses der gesetzlichen Rücklage zugeführt, bis diese 100% der Summe der Geschäftsanteile erreicht.

(2) Der darüber hinaus verbleibende Jahresüberschuss wird wie folgt verteilt:
a) 40% werden für die Weiterentwicklung der wechange-Plattform verwendet,
b) 30% werden an wechange-Projekte gespendet (Absatz 4) und
c) Über die Verwendung der übrigen 30% des Überschusses entscheidet die Generalversammlung.

(3) Durch Abstimmung auf der wechange-Plattform wird mindestens ein ökologisch-sozial orientiertes Projekt ausgewählt, an das Spenden abgeführt werden.

§ 7 Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung tagt mindestens einmal im Jahr. Sie wird durch unmittelbare Benachrichtigung sämtlicher Mitglieder in Textform, vorzugsweise per E-Mail einberufen. Die Einladung muss mindestens zwei Wochen, Ergänzungen und Änderungen der Tagesordnung müssen mindestens eine Woche vor der Generalversammlung erfolgen. Die Mitteilungen gelten als rechtzeitig zugegangen, wenn sie zwei Werktage vor Beginn der Frist abgesendet worden sind.

(2) Jede ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist unabhängig von der Zahl der Teilnehmer_innen beschlussfähig.

(3) Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(4) Die Generalversammlung beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen (einfache Stimmenmehrheit), Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben unberücksichtigt.

(5) Die Änderung von § 3, § 6 Absatz 2 und § 7 Absatz 5 kann nur durch die Generalversammlung mit einer Mehrheit von 90% der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

(6) Mitglieder können sich nur von anderen Mitgliedern der Genossenschaft vertreten lassen. Eine entsprechende Vollmacht ist dem Vorstand in Textform, vorzugsweise per E-Mail, vor der Generalversammlung vorzulegen. Ein Mitglied kann maximal zwei andere Mitglieder vertreten.

(7) Die Generalversammlung bestimmt die Versammlungsleitung auf Vorschlag des Aufsichtsrates. Gegenvorschläge sind zulässig.

(8) Beschlüsse werden gem. § 47 GenG protokolliert.

(9) Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates und die regelmäßige Amtszeit beträgt zwei Jahre. Sie endet mit der Wahl der Nachfolger_innen.

(10) Die Generalversammlung wählt alle Mitglieder des Vorstandes mit Ausnahme von § 9 Absatz 3 und kann diese abberufen. Die regelmäßige Amtszeit beträgt 3 Jahre. Sie endet mit der Wahl der Nachfolger_innen.

§ 8 Online-Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung kann auf der Website der Genossenschaft als Online-Generalversammlung abgehalten werden. Die Online-Generalversammlung besteht aus einer Diskussionsphase und einer anschließenden Abstimmungsphase.

(2) Mit der Einladung zur Online-Generalversammlung erhalten die Mitglieder die Termine für Beginn und das Ende der Diskussions- und Abstimmungsphase. Die Zugangsdaten für die Teilnahme an der Diskussion und der Abstimmung werden den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn zugeschickt.

(3) Die Online-Generalversammlung wird von einem vom Vorstand bestimmten Mitglied des Vorstands geleitet.

(4) Die Diskussionen finden geschützt in einer geschlossenen Benutzergruppe statt. Zu jedem Tagesordnungspunkt werden Diskussionsbereiche eingerichtet, diese können vom Versammlungsleiter in Unterthemen gegliedert werden. Jedes Mitglied hat Diskussionsrecht. Anzahl und Umfang der Diskussionsbeiträge sind nicht beschränkt. Die Diskussionsphase dauert mindestens vierzehn Tage. Der Vorstand kann eine längere Diskussionsphase festlegen.

(5) Die Abstimmungsphase hat eine Dauer von sieben Tagen. Die Abstimmung erfolgt offen und namentlich. Die Abgabe einer Stimme erfolgt durch ein elektronisches Verfahren, das die Transparenz und Nachprüfbarkeit einer Stimmabgabe durch die Mitglieder sicherstellt. Das konkrete Abstimmungsverfahren wird vom Vorstand festgelegt. Jedes Mitglied kann bis drei Tage vor Beginn der Abstimmungsphase im Rahmen der angekündigten Beschlussgegenstände Anträge stellen und bereits gestellte eigene Anträge abändern oder zurückziehen. Der Versammlungsleiter entscheidet darüber, ob über Anträge alternativ oder jeweils getrennt abgestimmt wird. Nach der Abstimmungsphase stellt der Versammlungsleiter unverzüglich das Abstimmungsergebnis fest und teilt es den Mitgliedern mit.

(6) Der Versammlungsleiter erstellt ein Protokoll der Online-Generalversammlung, das mindestens folgende Informationen enthält:
a) das Datum des Beginns der Diskussionsphase
b) das Datum des Beginns und des Endes der Abstimmungsphase
c) die Namen der Mitglieder, die an der Abstimmung teilgenommen haben,
d) den Wortlaut der Anträge, die Abstimmungsergebnisse und Äußerungen, deren Aufnahme in das Protokoll ausdrücklich verlangt
wurde.
Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter und dem Vorstand unterschrieben und auf der Website der Genossenschaft im geschützten
Mitgliederbereich veröffentlicht. Eine Version ohne (6) c) wird auf der Website veröffentlicht. Gegen das Protokoll kann innerhalb von sieben Tagen nach Veröffentlichung Einspruch erhoben werden. Über den Einspruch entscheidet der Aufsichtsrat.

(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten entsprechend für eine Online-Mitgliederversammlung zur Vorbereitung der Generalversammlung.

§ 9 Mitarbeiterversammlung

(1) Die Mitarbeiterversammlung besteht aus allen Mitarbeiter_innen der Genossenschaft, die zugleich Mitglied der Genossenschaft sind.

(2) Die Mitarbeiterversammlung wird vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates einberufen und soll mindestens einmal im Jahr tagen.

(3) Die Mitarbeiterversammlung wählt ein Vorstandsmitglied für 3 Jahre und kann dieses abberufen. Darüber hinaus hat sie keine Beschlussrechte.

(4) Jede Mitarbeiter_in hat eine Stimme. Die Mitarbeiterversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.

(5) Die Mitarbeiter_innen können Stimmrechtsvollmachten erteilen. Kein Bevollmächtigter darf mehr als zwei Mitarbeiter vertreten. Bevollmächtigte können nur Mitarbeiter_innen der Genossenschaft sein.

(6) Auf Forderung von 25% der angestellten Mitarbeiter_innen muss durch den/die Vorsitzende/n des Aufsichtsrates eine außerordentliche Mitarbeiterversammlung einberufen werden. Die Einladung muss mindestens eine Woche im Voraus in Textform, vorzugsweise per E-Mail, erfolgen.

(7) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitarbeiterversammlung ist unabhängig von der Zahl der Teilnehmer_innen beschlussfähig.

§ 10 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Ein Mitglied des Vorstandes wird von der Mitarbeiterversammlung gewählt und die übrigen von der Generalversammlung. Bis die Genossenschaft mindestens fünf angestellte Mitarbeiter hat, werden alle Mitglieder des Vorstandes durch die Generalversammlung bestellt und abberufen.

(2) Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand kann auch schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege Beschlüsse fassen, wenn kein Aufsichtsratsmitglied der Beschlussfassung widerspricht.

(4) Dienstverträge mit Vorstandsmitgliedern werden vom Aufsichtsrat im Rahmen der Richtlinien der Generalversammlung abgeschlossen.

(5) Der Vorstand führt die Genossenschaft in eigener Verantwortung. In seiner Geschäftspolitik hat er stets die in § 3 festgelegten Grundprinzipien zu achten.

(6) Der Vorstand bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates für Geschäftsordnungsbeschlüsse, die Aufstellung des Wirtschaftsplans  sowie für außerplanmäßige Geschäfte, deren Wert 20.000 Euro übersteigt. Diese Grenze gilt bei wiederkehrenden Leistungen für den Gesamtbetrag bis zur Vertragsbeendigung. Die Zustimmung kann für gleichartige Geschäfte generell erteilt werden.

§ 11 Aufsichtsrat

(1) Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat wird einzeln vertreten vom Vorsitzenden oder von dessen Stellvertreter.

(2) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt. Der Aufsichtsrat kann schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege Beschlüsse fassen, wenn kein Aufsichtsratsmitglied der Beschlussfassung
widerspricht.

(3) Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand und berichtet der Generalversammlung.

(4) Über eine mögliche Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats entscheidet die Generalversammlung.

§ 12 Kündigung, Ausschluss, Auseinandersetzung

(1) Die Mitgliedschaft und einzelne Anteile können mit einer Frist von zwei Jahren zum Ende des Geschäftsjahres gekündigt werden.

(2) Mitglieder, die der Genossenschaft schaden, können ausgeschlossen werden.

(3) Mitglieder, die trotz schriftlicher Aufforderung zur Unterlassung und unter Androhung des Ausschlusses gegen die Grundprinzipien
des § 3 verstoßen, können ausgeschlossen werden.

(4) Die Mitglieder sind verpflichtet, der Genossenschaft ihre postalische sowie elektronische (E-Mail-Adresse) Anschrift mitzuteilen. Nicht erreichbare Mitglieder können ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für eine Nichterreichbarkeit per E-Mail.

(5) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschlussbeschluss kann binnen sechs Wochen nach Absendung beim Aufsichtsrat Widerspruch eingelegt werden (Ausschlussfrist). Erst nach der Entscheidung des Aufsichtsrats kann der Ausschluss gerichtlich angefochten werden. Über Ausschlüsse von Mitgliedern des Vorstandes oder Aufsichtsrats entscheidet die Generalversammlung.

(6) Beim Auseinandersetzungsguthaben werden Verlustvorträge anteilig abgezogen. Es wird maximal das eingezahlte Geschäftsguthaben zurückgezahlt.

§ 13 Bekanntmachungen

(1) Bekanntmachungen, deren Veröffentlichung vorgeschrieben ist, erfolgen unter der Firma der Genossenschaft in „die tageszeitung“, Berlin

Mitmachen

Wie kann ich Genossenschaftsmitglied werden?

Du bist an der Genossenschaft interessiert und möchtest beitreten? Schreib uns eine Mail an info@wechange.de und schicke uns das Beitrittsformular ausgefüllt und unterschrieben per Post an: WECHANGE eG | c/o Thinkfarm | Oranienstraße 183 | D-10999 Berlin