• bis 14:00 Uhr
  • Anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Wilhelm
    Raiffeisen laden die Evangelische Akademie im Rhein-
    land, das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD, das
    Seminar für Genossenschaftswesen der Universität
    Köln und die Stiftung Sozialer Protestantismus zu einer
    internationalen und interdisziplinären Tagung nach
    Bonn ein.
    Das Genossenschaftswesen – einst als Notlösung unter
    armen und auf sich gestellten Landbewohnern im Wes-
    terwald entwickelt – hat mit dem Prinzip von Teilhabe
    und Teilnahme weltweit Schule gemacht.
    In fünf Themensträngen informieren und diskutieren
    Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, aus Genossen-
    schaftsverbänden und Genossenschaften, aus Diakonie,
    Entwicklungsarbeit, Finanzwirtschaft und Kirchenorga-
    nisation, aus Ökonomie und Theologie über die Zukunft
    dieser großartigen Idee, deren Potenziale noch längst
    nicht ausgeschöpft sind. Zugleich erinnern wir an den
    evangelischen Christenmenschen Friedrich Wilhelm
    Raiffeisen, ohne dessen Frömmigkeit sein ökonomi-
    sches wie soziales Engagement kaum zu verstehen ist.
    Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf der Diskussion
    neuerer Entwicklungen von Genossenschaften, vor
    allem im Bereich der Sozialwirtschaft, und anderen
    Formen nachhaltigen und selbstbestimmten Wirtschaf-
    tens. Mitglieder aus Genossenschaftsinitiativen werden
    über ihre Erfahrungen berichten. Diakonische Initiati-
    ven und neue entwicklungspolitische Ansätze werden
    vorgestellt.
    Wir freuen uns, wenn Sie die Kongressangebote zur
    Orientierung für eigene Vorhaben nutzen oder eige-
    ne Ansätze und Erfahrungen in das Tagungsgespräch
    einbringen.

    Landespfarrer Peter Mörbel
    Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn

    Professor Dr. Gerhard Wegner
    Sozialwissenschaftliches Institut der
    Evangelischen Kirche in Deutschland (SI-EKD)

    Dipl.-Volkswirt Volker Hergenhan
    Stiftung Sozialer Protestantismus (SSP), Friedewald

    Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt
    Seminar für Genossenschaftswesen (SfG), Universität
    Köln