Über uns


Die "Kulturinitiative am Main" ist ein Netzwerk von (Sub) Kulturschaffenden aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Wir fordern von der Stadt Frankfurt ein stärkeres Engagement für Kultur und Subkultur: etwa die Ausweisung von Frei- und Grünflächen oder von leerstehenden Gebäuden zur kulturellen Bespielung. Auch braucht es erleichterte Genehmigungsverfahren für kulturelle Veranstaltungen. Schließlich setzen wir uns für einen besseren Schutz bestehender Clubs und (Off-)Locations sowie für die Unterstützung der freien Musik- und Partyszene sein. Damit sollen Kultur und Diversität in Frankfurt gestärkt werden.



Kontakt


kulturinitiative-am-main@systemli.org


Unterzeichner:innen:


Wir sind aktiv im Netzwerk oder unterstützen die Kultursommer 21 Initiative:
https://wechange.de/project/initiative-kultursommer-21/document/unterzeichner/


Musik


https://www.mixcloud.com/Kulturinitiativeammain/


Veranstaltungen 2021


https://www.facebook.com/KulturinitiativeAmMain

19.6.21 Kulturnot Demo


4.7. 21 Ostpark Festival


14./15.8.21 Nordpark Festival 


https://wechange.de/project/initiative-kultursommer-21/document/nordpark/


29.10-31.10.2021


Offenes Haus der Kulturen OHa


 Studierendenhaus, Campus Bockenheim 
Vorträge, Konzerte, Lichtshows Party, Workshops. 
Mehr Infos hier https://fb.me/e/12gr3iuwD



Aktuelle Themen 


Club und Proberaumkündigungen ( Horst, Elfer, Marbachwegbunker ect) 

Diversität in der Musik und DJ Szene
Where are the Ladies ? 

Runder Tisch mit den Ämtern
Räume für  (Sub) Kultur und kreative Entfaltung
Ausweisungen von Flächen im Freien  für Parties und kleine Festivals ( Sommer22) 

Projekte


https://wechange.de/project/initiative-kultursommer-21/document/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche-praeven/


Infos und Texte 


Tanz Demo 19.6.21, von Britta und Leila 

Die Kulturiniaitve am Main ist ein Netzwerk von dutzenden Subkulturschaffenden. Wir haben für den Sommer 2021 diese Initiative gegründet, um partizipative Veranstaltungen anzubieten und Freiflächen in und um die Stadt herum zu bespielen.

Die Stadt Frankfurt hat zwar den Kultursommer 21 beantragt, unserer Meinung nach wird darin jedoch nur ein kleiner Teil der Stadtkultur berücksichtigt.

Wir fordern daher die Ausweisungen von mehr Flächen in den Stadtgebieten, die für vielfältige partizipative Projekte genutzt werden sollen und ein vereinfachtes  Genehmigungsverfahren beim Ordnungsamt, Grünflächenamt sowie dem Kulturamt . Wir verweisen hier auf das Modell in Berlin.

Wir fordern ein eigenes Dezernat der Subkultur für eine bessere Kommunikation, damit die Ansprechpartnerinnen klar definiert sind, ähnlich wie ein Amt der NachtbürgermeisterInnen.

Kleine Clubs und Gastronomien haben keine Außenbereiche und brauchen konkrete Unterstützung von Land und Kommunen, oder wollt ihr alle nicht mehr in eure Lieblingskaschemme gehen können? 

Viele  (Frei-)räume, die ohne materielle Gewinninteressen Stadtleben organisieren wollen, wurden in den letzten Jahren geschlossen. Sie sind dabei den stark steigenden Mieten und dem „Ruheterror“ , nicht nur Coronabedingt, zum Opfer gefallen . 

Wir erinnern an den Clubkeller, das Horst, Röderberg, Knobbe, und viele weitere Off Locations.

Wir fordern deshalb einen Stop der Gentrifizierung, bezahlbaren Clubkulturraum und die Erhaltung von nicht kommerziellen und vielfältigen Freiräumen. 

Auch wenn wir jetzt den Sommer genießen können, das reicht nicht aus. Wir wollen wieder Tanzen, Musik hören und zusammen kommen, auch weit über den Sommer hinaus. 

Wir sind viele und wir wollen gehört und ernst genommen werden.

https://www.mixcloud.com/Kulturinitiativeammain/kulturnot/


Kulturinitiative am Main 


 Selbstdarstellung,  April  21

 Worum geht es?
Bespielung des öffentlichen Raums und der städt. Brachflächen (Straßen, Parks, Plätze, Grüngürtel, Freiflächen)
- zur Kulturförderung (mit Veranstalter:innen, Musiker:innen, Künstler:innen, Musikkneipen u.a. Kulturschaffenden)
- zur Förderung von Gemeinschaft und kreativen Aktionen (Subkultur-Kollektive, freie Partyszene, Gestaltungsspielräume, Jugendarbeit, Prävention)
- zur Kommunikation mit KünstlerInnen sowie zur Teilhabe an kulturellen Aktivitäten seitens großer Gesellschaftsteile, die viele nur in Räumen der Hochkultur stattfindende Events aufgrund hoher Eintrittspreise oder aus gewohntem Desinteresse eher selten besuchen
- Schaffung eines gemeinsam vereinbarten Rahmens zur offiziellen Nutzung der städtischen Brachflächen.

Netzwerken
- von verschiedenen Gruppen, Veranstalter:innen, Musiker:innen, Künstler:innen, Clubs in Frankfurt.
- Ausloten und entwickeln von Kooperationsmöglichkeiten, gegenseitige Unterstützung, Koordination von Strategien und Veranstaltungsformaten
- Verhandlungen („runder Tisch“) mit der Stadt / Konzepte für pandemie-taugliche Events entwickeln
- Anträge stellen, Zuschüsse akquirieren
- Location-Suche/Scouts, Nutzung von öffentl. Raum und städt. Grün- und Brachflächen ermöglichen

Mögliche Formate und Themen (pandemie - tauglich, mit Hygiene-Konzepten)

Spezielle Angebote für Jugendliche
Prävention, Jugendarbeit, Sport, Musik, Rollenspiele, soziale Kompetenzen stärken etc.
partizipative Musikprojekte (Gallus Sommer, Trommelworkshops, Konzerte, Jamsessions)

Kleine kulturelle Veranstaltungen und kreative Angebote
- Straßenkonzerte, Kleinkunst, Miniraves, Open-Air Kino, 
Bewegungsangebote, Jonglage & Musik Spielplatz, Dialoge, politische und philosophische Lesungen, Mitmachkunst, Rollenspiele.
- kleine, offene, niedrig-schwelligeVeranstaltungen und Angebote ohne Ankündigung, 
  auf Spendenbasis
  (spontan/kurzfristig oder auch mit Ankündigungen auch auf städt. Werbeflächen)

Größere Veranstaltungen (eventuell kommerziell):
- abgegrenztes Areal mit Einlass-Kontrolle, Kontaktverfolgungs-Listen, Schnelltest Konzepte..
- Schaffung einer gemeinsam genutzten Location, die ein gemeinsames, standortspezifisches    
   Hygienekonzept umsetzt, sodass der Aufwand und die Kosten der Hygienemaßnahmen vielen 
   Kollektiven und Veranstaltern zu gute kommen.
- Öffentlich beworben,  mit Programm Bands, Djs, Gagen, Zuschüsse

Beleuchtungs und Kunstkonzepte
- Licht- und Kunstinstallationen, selbstführende Begehungskonzepte, Besucher Dezentralisierung

Awareness-Teams:
Mitgestaltung von Veranstaltungen mit einem "Awareness Team", damit sich dort möglichst viele Menschen möglichst wohlfühlen können.
- Erstellung eines Safer Spaces
> Gemeinsam eine möglichst diskriminierungsarme Umgebung erschaffen
>1-2 Personen mit an der Tür/ Betreuung Einlasskontrollen und stichprobenhafte Befragungen nach Veranstaltung
> Von Diskriminierung und Übergriffen betroffenen Personen können individuelle Unterstützung zum Auflösen der Konfliktsituation erhalten

Orte
Öffentlicher Raum (Parks, Plätze, Grünstreifen, Straßen, Main, Nidda, Grüngürtel, Umland)
Privat Gelände (Gärten, Parkplätze, Sportplätze, Felder, Vereinsgrundstücke)

Versorgung (falls gebraucht)
- Einbindung von Kneipen, Bars, Gaststätten vor Ort, Getränkeversorgung 
  Müllkonzept muss gewährleistet sein auch bei Selbstversorgung
- Verknüpfung mit umliegenden Bauernhöfen,  Solidarische Landwirtschaft

Richtlinien / Codex
Wir wünschen uns ein auf Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung basierendes Miteinander und einen konstruktiven, kooperativen Umgang, durch den sich alle in der Gruppe sicher, gesehen und geachtet fühlen können. Wir dulden allgemein diskriminierendes, sexistisches, rassistisches, homophobes und sonst wie asoziales Verhalten nicht. Da wir in diesen Pandemiezeiten auch in der Öffentlichkeit agieren wollen, brauchen wir einen gewissen Konsens, was das Einhalten von Verhaltensweisen, die dem Infektionsschutz und der Sicherheit aller Beteiligten dienen, angeht. Dafür sollte die Sinnhaftigkeit und die Notwendigkeit dieser Maßnahmen anerkannt werden. Deshalb sind Personen, die öffentlich die Pandemie leugnen,Verschwörungstheorien verbreiten oder als Querdenker aktiv sind in unserem Zusammenschluss nicht erwünscht.

Wir sind ein Zusammenschluss aus
Künstler:innen, Musiker:innen, Bands, Kulturschaffenden, Djs, Veranstalter:Innen, Clubbetreiber:innen, Kulturaktivist:innen, Sozialarbeiter:innen, Vereinen