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Woran hakt's in der Kommunikation? 

- Verschiedene Ängste und Vorerfahrungen; Kommunikation aus der Angst heraus erschwert Zuhören; 
- Identifikation mit der eigenen Meinung - statt die Fähigkeit, Wahrheiten nebeneinander stehen zu lassen
- Informationskrieg: Argumente und Informationsquellen sind beiderseitig nicht vertrauenswürdig; Bestimmte Sichtweisen sind in den großen Medien nicht vertreten; es geht nicht mehr um sachliche Argumente, sondern um Emotionen 

Verschiedene Grundannahmen erschweren das gegenseitige Verständnis...
- über Krankheit und ihre Ursachen und Bedeutung; 
- über Wissenschaft, ihre Funktionsweise und Bedeutung
- über Materie und Bewusstsein und deren Wechselwirkung: ist Materie / der Körper die Ursache vom Bewusstsein - oder ist das Bewusstsein der Ursprung der Materie / des Körpers? Das hat Auswirkungen darauf, ob man glaubt, ob Krankheit von einem äußeren Virus kommen kann (Materialismus) oder ob sie innere Ursachen hat. 
- über die Motivationen der Regierung und von Menschen allgemein
- über die Bedeutung von Freiheit, Verantwortung oder Sicherheit



Warum glaubst du, was du (ins. bezüglich Corona) glaubst? 

- Ich bin skeptisch gegenüber großen Medien (wegen eigener Erfahrungen stark verfälschter Darstellungen); In den großen Medien wird eine Meinung sehr stark vertreten und vermarktet - das macht mich skeptisch (Werte: Freiheit, Ehrlichkeit, Offenheit...) 

- Ich war selbst Schulmedizinerin und bin skeptisch geworden, weil meine Erfahrungen nicht mehr deren Behauptungen übereinstimmten. 
- Meine Erfahrung ist: Krankheit kommt von innen, nicht von außen. Gedanken erschaffen jede Realität - auch Krankheit und Gesundheit. Es gibt in meinem Leben keine "Ansteckung", weil ich nicht daran glaube und weil ich meinen Körper selbst gesund erhalte. 

- Meine Erfahrung ist: Es gibt keinen Grund, vor Krankheiten Angst zu haben, denn sie sind nur Signale des Körpers, dass man etwas an seinem Lebensstil ändern sollte. Jeder Mensch ist eigenverantwortlich für die eigene Gesundheit und jede Krankheit nat ihren Grund. 

-Meine Erfahrung ist: Was uns gesund erhält, ist (außer unseren Gedanken) gesunde Ernährung, Bewegung, liebevolle Berührung, Entspannung, sinnvolle Tätigkeit, Einklang von Körper, Geist und Seele. 
Verantwortung und Solidarität gegenüber alten und immunschwachen Menschen würde also z.B. bedeuten, ihnen zu helfen, sich gesund zu ernähren und zu bewegen, ihnen eine sinnvolle Tätigkeit zu ermöglichen und sich zu entspannen

- Aus diesen Erfahrungen folgt:  Die Maßnahmen nehmen uns das, was uns gesund erhält. Einsamkeit  bewirkt viel mehr Leid und Tod als Krankheiten. Wegen den Maßnahmen leiden und sterben viel mehr Menschen als an der Krankheit. 


- Verschwörungstheorien haben mich nicht überzeugt
- Ich kenne Leute, die durch Corona viel gelitten haben 
- Ich glaube, dass die Regierung Menschen schützen will
- Sich mit Gedankenenergie zu schützen, kommt mir naiv vor. 
- Ich bemängele die Abkehr von der Wissenschaft (Übersetzung: Ich glaube, dass individuelle Erfahrungen sich nicht als Argumente eignen; Argumente müssen sich auf  Wissenschaft stützen. Speziell auf die von offiziellen Stellen anerkannte Art der Wissenschaft.)

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Interessant ist folgende Beobachtung: 
Die eine Seite begründete ihre Meinung bzw. ihren Glauben stark mit Werten (wie Eigenverantwortung, Liebe) sowie eigener Lebenserfahrung.

Von der anderen Seite kamen solche Begründungen nicht.. Hier wurde sich auf Eerfahrungen anderer bezogen, auf Arbeiten von bekannten Wissenschaftlern, oder auf das was sie über andere glauben (ohne weitere Begründung).
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Daraus folgen interessante weiterführende Fragen: 
    
Auf was sollte sich die eigene Haltung / das eigene Weltbild und Handeln gründen?

Auf die eigene Lebenserfahrung? Warum oder warum nicht? Woher kommt die Annahme, dass die Argumentation mit Lebenserfahrung - insbesondere was Selbstheilung / die Macht der Gedanken angeht - "naiv" sei? Welche Begründung kann es dafür geben? 

Oder sollten wir unser Weltbild und Handeln auf "Wissenschaft" gründen? 
(also letzten Endes auf Erfahrungen anderer Menschen und deren Interpretationen, die uns wiederum von anderen vermittelt werden)
Welche Art der Wissenschaft ist für euch (nicht) glaubwürdig und warum?


Können "Sachinformationen" getrennt von Weltbildern zustande kommen? 

Sachinformationen sind nichts anderes als Erfahrungen anderer Menschen - die uns von Dritten vermittelt werden. 
Können "Sachinformationen" gültiger sein als eigene Lebenserfahrungen? 
Welche Sachinformationen glaubst du - und welche nicht, und warum?

Was hältst du für die "gültige" Wirklichkeit und warum?