Tag der Klimademokratie am 27. April 2024

“Hallo Bundestag, wir müssen reden – ja, schon wieder.“ 🗣️

Am 27. April startet der nächste Tag der Klimademokratie. Denn auch in 2024 gibt es noch immer brennende Klimafragen an die Politik, allen voran:
Was ist der Plan für #FossilfreiUndFair?

Am #TagderKlimademokratie wollen wir Antworten bekommen. Im direkten Dialog mit denen die eine entscheidende Rolle auf dem Weg in eine fossilfreie und gerechte Zukunft spielen: Unseren Bundestagsabgeordneten!

Bist du mit deiner Frage dabei? Dann melde dich jetzt auf TAG DER KLIMADEMOKRATIE an.

Ihr wollt als Bündnispartner mit dabei sein?

Dann seid ihr herzlich eingeladen: Ob als Gruppe, Verband oder Organisation, kommt jetzt ins Kampagnenbündnis! Habt ihr noch offene Fragen? Alle Antworten findet ihr in den FAQs.

Angela Hanson
Vorstandsmitglied von SaveClimate.Earth

Unsere Klimaschutzorganisation ist auch dieses Jahr wieder im Bündnis dabei, um den größten Klimadialog in Deutschland zu unterstützen

Pluriversum

Buch nun in deutsch frei
https://agspak.de/pluriversum

Re-Grain ! <3
Der Natur zu allem Recht verhelfen...💚

  • Wir werden als Menschheit nur mit der Natur überleben oder ohne Sie zu achten untergehen 💜

Es ist in allem als Grundrecht 1.zu sein , also auch lebendig werdend und somit lebendig Teil sein zu können, soweit das auch allem ggü. nicht vernachlässigen zu dürfen...

So may be = not only to be
also to become
also to belong

thats for all - every time and where ever
one is one

kostenfreie Online-Filmvorführung von "Homo Communis" am kommenden Wochenende

Zum Auftakt des diesjährigen Pioneers-of-change-Summit wird es am kommenden Freitagabend die kostenfreie Online-Vorführung von "Homo Communis" geben:

https://pioneersofchange-summit.org/calendarent...

Im Film wird im Übrigen auch das venezuelanische Commons-Netzwerk Cecosesola intensiv beleuchtet, welches im vergangenen Jahr den „Right Livelihood Award“ (auch als "Alternativer Nobelpreis" bekannt) gewonnen hat:

https://commons.blog/2022/09/29/der-right-livel...
https://www.boell.de/de/2022/09/29/commons-ceco...

Kolonialismus & Klimakrise ist Ursache für den Krieg!

These: .... siehe Betreff
dazu folgend Wiki-Defin.: ". . . .
der gefängnis-industrie-komplex ist ein begriff, der nach dem „ militärisch-industriellen komplex “ der 1950er jahre geprägt wurde und die rasche expansion der us-häftlingsbevölkerung auf den politischen einfluss privater gefängnisunternehmen und unternehmen zurückführt, die waren und dienstleistungen an staatliche gefängnisbehörden mit beliefern."

ENS sieht also was das kolonial-kapitalistische wirtschafts-system so alles kann...

NUN hat der Klimawandel vorhersehbar das Geschäftsmodel für das BIP gefährdet, weshalb ein anderer Wachstumsmotor her muss. 

WIR haben recht konventionell geführten und dazu unglaublich unerfolgreichen (stellvertreter-)Krieg für unsere Werte(oder wofür auch immer). Ohne zB erfolgreiche cyber-mittel befördert das nur, dass Rüstung und Zerstörung die Wirtschaft und den Energieverbrauch in´s unermessliche steigern; ...womit der Gegner für ein wachsendes BIP durch Öl unschädlich gemacht wird. 

Angst und Kontrolle sind in Autokratien nur verstaatlicht anstatt privatisiert, ost wie west. Gewinne braucht das System - und irgendeiner der diese erwirtschaften möchte findet sich immer, solange kein Modell erfunden wird, welches Autokratien auch anders am Klimawandel verdienen lässt. 🤔😜
-In diesem Fall Russland (.)

GEWINNEN können wir Alle, wenn wir uns gegenseitig helfen: Wir und der Planet!
GWÖ & COMMONING

sonst ändert sich da nichts .

Interessant ist dazu auch das Papier der letzten Bits & Bäume-Konferenz anbei.
IG DALEI DALI
Interessen-Gemeinschaft Interaktions-Gestaltung ...für regerative Kulturen
LG:JH

Der Koordinierungskreis des Zukunftsrat Hamburg hat heute eine Pressemitteilung veröffentlicht:

Hamburg, 21.09.2022

Solar- und Windenergie decken lediglich 1,8 % des globalen Endenergiebedarfs.

Der Zukunftsrat Hamburg sieht jedes weitere Zaudern als Schritt in den Zivilisationsverlust und fordert eine sofortige gesamtgesellschaftliche Transformation.

Bürger:innen und Journalist:innen werden täglich mit neuen, teils widersprüchlichen Fakten, Zahlen und Planungen zur Abmilderung der Klimakrise konfrontiert: Null-Emissionen bis 2050, 2045, 2035 oder doch bis 2028?
Der Zukunftsrat Hamburg verweist hierzu auf eine einzige Zahl:

Der Anteil von Wind- und Solarenergie am globalen Endenergie-Bedarf beträgt heute lediglich 1,8 % .

Dazu der Physiker Dr. Wolfgang Lührsen: „Solar und Wind sind die einzigen skalierbaren, d. h. in größerem Umfang ausbaubaren Erneuerbaren Energieformen – auf sie müssen wir setzen. Und aktuell sind wir grotesk weit vom Ziel entfernt, die Menschheit mit zukunftsfähiger Energie zu versorgen.“

1,8 % bedeutet, dass die Weltgemeinschaft all ihre Kraft, ihr gesamtes Know-how und alle (fossile) Energie in den globalen Ausbau von Wind und Solar stecken muss – wenn sie die Zivilisation bewahren will: 1,8 % bedeutet, dass es kein CO2-Budget mehr gibt. 1,8 % bedeutet, dass wir künftig mit weniger Energie auszukommen haben. 1,8 % bedeutet, dass die Menschheit kein – wie klein auch immer geartetes – Zeitfenster mehr hat. 1,8 % bedeutet, dass ökonomische Steigerungslogiken (‚Wachstum‘) unmöglich sind, da mehr materieller Konsum mehr Energie benötigt – Energie, die nicht vorhanden ist. 1,8 % bedeutet, dass jedes ‚Weiter so‘ die planetaren Belastungsgrenzen unwiderruflich sprengen wird.

„Diese Zahl ist ungemütlich, weil sie zeigt, dass das Leben, so wie es die meisten hier in Deutsch-land bislang kannten, unwiderruflich zu Ende ist – sofern wir die Zivilisation erhalten wollen. Und das wollen wir“, so der Zukunftsaktivist Dr. Marc Pendzich. „Die Zahl ist aber auch perfekt, weil sie Klarheit schafft, Diskussionen abkürzt und jegliche Zweifel am politischen Handlungserfordernis beseitigt. Der neueste SUV, die nächste Flugreise oder Kreuzfahrt, Fast-Fashion – alles abwegig. Wir brauchen jetzt, sofort und heute! eine gesamtgesellschaftliche Transformation. Und hier stehen unsere Politiker:innen massiv in der Verantwortung Klimakrise und Massenaussterben durch entschlossenes und konsequentes Handeln entscheidend abzumildern – um auf diese Weise die Bürger:innen vor dem bei einem ‚Weiter so‘ absehbaren Zivilisationsverlust zu schützen.“

Eine gesamtgesellschaftliche Transformation stellt das Leben auf den Kopf – aber immerhin, sie bedeutet Leben. Die Alternative ist unvorstellbar, sie steht für milliardenfaches Leid, Tod und Chaos inmitten von Klimakatastrophe und Massenaussterben. Ein ‚Weiter so‘ steht für den absehbaren Verlust unserer Zivilisation. Dies hat der Hamburger Zukunftsrat bereits in seinem 2020er Hamburger Zukunftsmanifest hervorgehoben. Darauf basierend schlägt der Zukunftsrat Hamburg für eine solche Transformation folgende Grundmaxime vor:

„Wir leben in einer begrenzten Welt, in der wir nur verteilen können, was wir haben.“

„Zentral ist daher die Verteilungsfrage“, erklärt Wolfgang Lührsen. „Zunächst sind die Grundbe-dürfnisse der Menschen zu stillen im Sinne einer angstfreien Daseinsvorsorge. Und dann schauen wir mal, was noch geht. Die gute Nachricht lautet: Alles, was CO2-frei ist, ist in der Regel weiterhin möglich.“

„Eigentlich haben wir gar kein ‚Klimaproblem‘, sondern in allererster Linie eine gesellschaftliches Problem“, ergänzt Marc Pendzich. „Wir brauchen eine politisch ermöglichte ‚Kultur des Genug‘ – und so ein Leben könnte ziemlich angenehm und entspannt sein.“

In der Konsequenz braucht es viel mehr gesellschaftlichen Druck auf die Politik. Der Zukunftsrat Hamburg ruft alle Bürger:innen und Journalist:innen auf, das Anliegen der Initiator:innen des globalen Klimastreiks am Freitag, den 23. September in vielschichtiger Weise massiv zu unterstützen – und darüber hinaus persönlich hinzugehen.

Einladung zum 8. Salon des guten Lebens, mit Salon-Gastgeberin Andrea Vetter und ihrem Thema „Commoning”

Wir freuen uns euch unseren 8. Salon und Andrea Vetter vorstellen zu können. Und dieses Mal geht es um das Thema „Commoning”.

Andrea selbst schreibt, forscht, reist, erzählt, organisiert und macht Apfelmus für einen sozial-ökologischen Wandel, mit bei und für das "Haus des Wandels" (Odervorland, Brandenburg) und die Zeitschrift "Oya: enkeltauglich leben" (überall). Sie ist im Beirat des "Konzeptwerk Neue Ökonomie" (Leipzig, Sachsen) und vertritt derzeit eine Professur im Studiengang "Transformation Design" an der Hochschule für Bildende Künste (Braunschweig, Niedersachsen).

Außerdem ist Andrea Vetter davon überzeugt, dass nicht nur Lebensformen veränderbar sind, sondern auch die Wirtschaft ist umdenkbar. Genauso wie die Institutionen, die uns prägen. Wer wie ein Commoner denkt, sagt sie, bringt andere Handlungslogiken, Beziehungs- und Wirtschaftsweisen in die Welt. Diese Beziehungs- und Wirtschaftsweisen sind kaum in der Sprache des Kapitalismus beschreibbar, wohl aber in der Sprache des Commoning.

Wir freuen uns riesig Andrea in zwei Wochen am 31.08. um 19:30 begrüßen zu dürfen. Den Zoomlink findet ihr bereits jetzt schon auf unserer Website! Sei auch du dabei!

salonsdesgutenlebens #gutesleben #guteslebenfüralle #commoning #commoner #wirtschaft #kapitalismus #sprache #andreavetter #boellsh

5 interessante Workshops zu Gerechtigkeit in der Klimakrise

Klimastreik und Weltklimakonferenz werden wohl diesen Herbst wieder DAS Thema sein, aber weißt Du, was sich eigentlich genau hinter dem Schlagwort „Klimagerechtigkeit“ verbirgt?

An fünf Terminen wird Oxfam gemeinsam mit jungen Erwachsenen Gerechtigkeitskonzepte in der Klimakrise vorstellen und bietet Dir dazu folgende Workshops an (jeweils Donnerstag, 18:00-19:45 Uhr):

  • 22.09.2022 | Wer zahlt die Rechnung? Gerechte Unterstützung gegen die Klimakrise
  • 29.09.2022 | Für immer verloren – Umgang mit irreparablen Klimaschäden
  • 06.10.2022 | Je reicher, desto CO2 – Wie Einkommen und Emissionen zusammenhängen
  • 27.10.2022 | Keine Klimagerechtigkeit ohne Geschlechtergerechtigkeit
  • 03.11.2022 | Systemisch Wirken – Wie du Veränderung anstoßen kannst

Alle Workshops finden online statt und die Teilnahme ist kostenlos. Du kannst selbst entscheiden, an welchen Terminen Du teilnehmen möchtest.

Zur Anmeldung

Oxfam möchte die Diversität hinsichtlich soziokultureller Herkunft, Geschlecht,
Beeinträchtigung, Alter, sexueller Identität sowie Religion oder Weltanschauung fördern. Wir freuen uns deshalb besonders über Deine Teilnahme, wenn Du selbst von Diskriminierung, Unterdrückung oder Ungleichheit betroffen bist. Unsere Unterschiedlichkeit macht uns kreativer und stärker. Sei dabei!

Frage: Wieviel Geld muss eine Kommune ausgeben, wenn Sie bis 2030 klimaneutral werden will?

Hallo,
diese Frage finde ich für alle Teams recht wichtig, denn im Endeffekt geht es wie immer ums Geld.
Und ob ich nun 8, 12, 15 Euro / Jahr pro EInwohner als Kommune ausgebe oder mehr ... für Anreizprogramme/Klimaschutzmanager etc, etc .

Wer kennt hier die Antwort, Zitate, Zahlen?
Fragt,
Niklas

www.kuppenheim4future.de

Warum kann niemand die Wirtschaft aufhalten?

Der Klimawandel schreitet voran und die Ungleichheit auf der Welt wird größer. MenschenrechtlerInnen und KlimaaktivistInnen fragen immer drängender, wann die Politiker und Wirtschaftsführer endlich etwas dagegen tun.

Die Frage muss aber vielmehr heißen: Warum kann niemand die Wirtschaft aufhalten, obwohl wir seit 50 Jahren wissen, dass uns Wachstum und Wettbewerb in eine Katastrophe führen? Die Antwort darauf ist: Die Wirtschaft hat die Macht. Sie bestimmt, was passiert. Wir arbeiten und konsumieren hauptsächlich deshalb, damit die Wirtschaft wachsen kann. Anstatt die Vorteile der Automatisierung zu nutzen, und uns mehr auszuruhen, wird Vollbeschäftigung für alle Menschen angestrebt. Mit allen Nebenwirkungen wie Ressourcenverbrauch, Verschmutzung, Extinktion und Ausstoß von Treibhausgasen. Vor zwei Jahren, beim ersten Corona-bedingten Lockdown, hatten wir kurzzeitig die Möglichkeit, die langfristigen Klimaziele sofort zu erreichen. Aber die Menschheit hat es nicht geschafft, diesen Zustand festzuhalten. Dabei gab es keine Proteste gegen den Stillstand der Produktion, die leeren Straßen und den leeren Himmel. Protestiert wurde gegen die Einschränkung der Demokratie. Wer hat nach den Billionen gerufen? Wer hat die Billionen verteilt? Wer hat die Billionen bekommen?

Die globale Wirtschaft hat uns in ihrer Umklammerung, ohne dass wir es merken. Werbung, die uns auf Schritt und Tritt umgibt, ist so auf unsere Persönlichkeit zugeschnitten, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen können. In Brüssel soll es angeblich dreimal so viele Lobbyisten wie Politiker geben, deren Aufgabe es ist, die Entscheidungen in die für die Wirtschaft günstige Richtung zu lenken. Wenn wir also die Wirtschaft stoppen wollen, ginge dies nur mit Hilfe einer Diktatur. Wollen wir das wirklich? Aber wenn wir keine Diktatur wollen, dann müssen wir das Werkzeug des Wettbewerbes beseitigen, und das ist das Geld.

Der Klimawandel ist Gegenwart. Die ersten Kipppunkte sind überschritten, viele Arten sind verschwunden, die Wälder brennen, die Polkappen und Gletscher schmelzen unweigerlich. Wir können nicht bis 2050 warten um zu sehen, ob wir die Klimaziele dann wirklich erreicht haben. Fast wöchentlich lesen wir in den Zeitungen, dass Armut und Flüchtlingsströme nie dagewesene Dimensionen annehmen.

Wir müssen uns jetzt mit dem Undenkbaren beschäftigen. Vielleicht können wir noch vermeiden, dass etwas anderes und viel schlimmeres Undenkbares die Menschheit vernichtet.

Das Undenkbare ist ein globales Referendum zur Abschaffung aller Schulden. Wir könnten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit einer allgemeinen weltweiten Abschaffung aller Schulden könnten wir alle Menschen von der Knechtschaft des Geldes befreien. Mit der gleichzeitigen Abschaffung allen Geldes vermeiden wir, dass dadurch Nachteile für irgendjemanden entstehen. Denn wenn es kein Geld mehr gibt, dann ist alles gratis. Jeder bekommt das, was er braucht, kostenlos. Alle Waren könnten dann endlich nach Bedarf verteilt werden. Wirtschaftswachstum ist dann Geschichte.

In dem angehängten Papier wird ein Ansatz beschrieben, wie das Undenkbare denkbar gemacht werden kann.