Fragen frei fürs Wandelbündnis

Menschen und Organisationen, die sich gerne mit der Initiativgruppe des entstehenden Wandelbündnis austauschen möchten, Fragen haben oder gleich vernetzen/mitmachen wollen, haben am 17.12. von 19-21 Uhr und/oder 13.01.2019 von 17.30-19.30 Uhr die Gelegenheit, mit einigen von uns via Videokonferenz (Zoom) in Kontakt zu kommen. Der Zeitpunkt passt, weil schon einige Grundlagen geschaffen wurden und der Termin für die 2. Wandelkonferenz schon feststeht (29.-31.03.2019). Bitte gib deine Teilnahme an, du bekommst dann die Zugangsdaten via Wechange geschickt.

*WECHANGE bekommt ein Update*

Liebe WECHANGE nutzer, Heute bekommt das WECHANGE Portal ein Update.
Deswegen wird es zwischen 19:00 und 24:00 zu einem kurzen 5 minütigen Ausfall kommen.
Wir bitten dies zu entschuldigen. Abgesehen von dem kurzen Ausfall wird alles wie gewohnt Funktionieren.

LG euer
WECHANGE Team

Tag der Stiftungen am 01.10.2018 in Berlin

Ihr Lieben, hier noch der Verweis auf eine spannende Veranstaltung, organisert von der Stiftung Erneuerbare Freiheit, einer Kooperationspartnerin des green net projects. Der offizielle Flyer hängt als PDF an diesem Post.
Herzliche Grüße und vielleicht ja bis Montag :)

Wie aus der ökoligenta die ökoligenta wurde

Mündlich habe ich die Geschichte der ökoligenta schon öfters erzählt, jetzt will ich’s auch mal schriftlich tun. Letztlich begann alles mit Gabi Bott aus Sieben Linden. Das weiß sie nur nicht. Über sie hatte ich von der Tiefenökologie und Joanna Macy und ihrem Ruf nach dem Großen Wandel erfahren. Nach einem Großen Wandel, der die gesamte westliche Zivilisation umfassen muss, um sie zukunftstauglich zu machen. Danach sehnen sich inzwischen unendlich viele Menschen, die alle spüren: So kann und darf es nicht weitergehen. Viele von ihnen haben aber resigniert. „Da kann man doch nichts machen. Unsere Zivilisation fährt unweigerlich gegen die Wand. Es ist zu spät.“ So die häufige, landläufige Meinung.

Die unterseeische Wandelbewegung

Aber ich wusste und weiß: „Man kann!“ Dieser Große Wandel ist längst im Werden. Es gibt ihn, aber noch ist er eine Art unterseeische Strömung, von der an der Oberfläche noch kaum Notiz genommen wird. „Sieben Linden“ selbst ist ein Teil davon oder, weniger weit von Würzburg entfernt, die „Gemeinschaft Schloss Tempelhof“. Aber auch 1001 einzelne Menschen, die für kleine, weltfreundliche Projekte arbeiten und kämpfen oder ganz einfach („Nein, es ist eben nicht einfach!“) ihr Leben verantwortungsvoll zu leben versuchen.
Viele Häuflein von Aufrechten also, quer übers Land, quer über Europa, quer über die Welt verteilt. Und nicht nur werden sie von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen; meistens kennen sie einander nicht, weder die einzelnen noch die Projekte untereinander. Klar, es gibt Blasen, in denen man sich kennt, Blasen, die sich durch die Möglichkeiten des Internets schon ziemlich groß anfühlen. Und doch Blasen geblieben sind.

Ökoligenz – eine neue menschliche Eigenschaft

Man müsste also ein regelmäßiges Treffen dieser Menschen, Projekte und Ideen organisieren, dachte ich mir, damit sie sich nicht nur kennenlernen, sondern sich auch Synergien entfalten können. Nur wie dieses Treffen organisieren, wie es finanzieren? Eine Grüne Messe wäre vielleicht eine Lösung, wo einerseits die Wandler*Innen ihre Ideen und Projekte austauschen könnten, andererseits umwelt- und ökologieinteressierte Verbraucher*innen – gegen Eintritt – dieser „Avantgarde des Großen Wandels“ begegnen könnten.
Darüber dachte ich nach, als ich Alander Baltosée begegnete. Er hatte bereits seit einigen Jahren im Meer der Möglichkeiten für einen Großen Wandel recherchiert und die Ergebnisse in seinem 2011 erschienenem Doku-Roman „Jamilanda“ zu einer Social Fiction verwoben, in der er einen selbstverwalteten Kleinstaat in Hessen visioniert. In den Dörfern der ländlichen Region verwirklichen Menschen ein zukunftsfähiges Leben, und zwar zukunftsfähig in jeder Hinsicht: sozial, kooperativ, ökologisch nachhaltig, mit nachwachsenden Rohstoffen selbstversorgend, grün-technisch optimiert, gärtnerisch differenziert, erzieherisch Potenzial entfaltend und nicht zuletzt auch innerlich seelisch. Damit das Miteinander und Synergetische in „Jamilanda“ klappt, ist „Ökoligenz“ nötig. Mit diesem neuen, von ihm geprägten Begriff beschrieb Alander eine (neue) menschliche Eigenschaft, in der sich rationale und emotionale Intelligenz mit einem Gespür für das ökologisch Richtige verbinden. (Begeistert und erstaunt von den vielen ökologischen und sozialen Innovationen, die abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit aufkeimten, recherchierte er weiter und widmet sich seither in seinen journalistischen Artikeln ökoligenten Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Ökoligenz, ja, das war ein prima Begriff, der auf den Punkt bringt, was wir brauchen.)

Die Messe Ökoligenta – Anfang und Ende einer Wandelvision

Gemeinsam begannen Alander und ich eine Veranstaltung zu entwerfen, die wir – in Anklang an die Kasseler dokumenta – Ökoligenta nannten. Es sollte eine Kombination werden aus Grüner Messe, Festival des Wandels und Treffen für die Wandler*innen. Wir hielten das für machbar, weil wir auf Sanne* stießen, die sich auch für die Idee begeisterte und den Bürgermeister des kleinen Städtchens T. animieren konnte, uns ein wunderschönes Festivalgelände auf einem Wasserschloss für einen relativ günstigen Preis zur Verfügung zu stellen. Und was noch viel wichtiger war: Sanne fürchtete sich vor nichts und niemand, strahlte ein kraftvolles Selbstvertrauen aus und schien die optimale Vertriebsfrau für unsere Sache zu sein.

Nun, das Projekt ging gründlich schief. Widrige Winde bliesen uns ins Gesicht, der Veranstaltungsort erwies sich als extrem schwierig und die Gefahr, bei schlechtem Wetter mit 50.000 Euro Miesen nach Hause zu gehen – die wir nicht hatten – war groß. Hinzu kam, dass Sanne sich immer weniger für die Ursprungsidee interessierte, sondern angesichts des allmählich drängenden Termins immer mehr unter Druck geriet – und viel zu wenige Aufträge brachte. Warum und wieso das so kam, das will ich hier nicht ausbreiten und ist Schnee von gestern. Jedenfalls zogen wir die Notbremse, sagten die Sache ab und kamen mit einem blauen Auge in Form von ein paar Tausend Euro Miesen davon. Das Versprechen „Wir tragen das gemeinsam“ erwies sich als inhaltslos, und für eine solche Sache und Idee den Anwalt zu bemühen, kommt für uns nicht in Frage. Es sollte nicht sein, und jetzt ist es besser, schöner, richtiger geworden.

Ökoligenta – das Wandelnetz

Nun hatten wir also eine wunderbare Idee, einen klangvollen Namen und eine stattliche Homepage, aber das Projekt war uns zwischen den Fingern zerronnen und die Beziehung zu Sanne war dabei auch zu Bruch gegangen. Das war für alle Seiten erst einmal ein Schock. Aber auch eine Lehre. Ein Teil des Teams war ja noch da, und wir besannen uns auf den eigentlichen Kern der Idee: Synergien zu schaffen und Öffentlichkeitsarbeit für den Großen Wandel zu machen.
Also setzten sich Alander und ich an die Homepage und erschufen sie so gut wie neu. Seite für Seite, Rubrik für Rubrik, Text für Text, Bild für Bild. Das funktionierte (und funktioniert), als hätten wir das schon immer so gemacht. Einer schrieb, der andere ergänzte und umgekehrt. Wir feilten hin und her, bis der Text für uns stimmte, wobei ich eher der nüchterne Part bin, Alander der poetische. Weshalb der letzte optische Feinschliff der Seiten auch bei ihm lag und liegt. „Ökoligenta – das Wandelnetz“ war wie ein Phönix aus der Asche entstanden!
Offenbar hatten wir uns erst durch das Dickicht konventioneller Ideen kämpfen müssen, um da zu landen, wo wir jetzt sind: in enger Verbindung mit green net project, makers for humanity und der Karte von morgen, mit Connected Awareness, Human Connection und vielen anderen Projekten des Großen Wandels, zu dem wir weiter so aktiv wie möglich beitragen werden – nicht, indem wir gegen etwas kämpfen, sondern uns für etwas engagieren. Und siehe da: Jetzt gibt es ein regelmäßiges Treffen der Akteure der Wandelbewegung in Ferropolis. Und 2019 wird es ein großes Mitweltfestival geben. Dazu später mehr.

Und das alles vielleicht ja mit Euch, die Ihr dies lest und hoffentlich auch in der einen oder anderen Weise zum Großen Wandel beitragt. Es gibt viel zu tun. Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Jede Stunde zählt.

  • Name geändert

Schriftstellerin Sibylle Berg will das Internet grundlegend reformieren

> Die Autoren Sibylle Berg, Marc-Uwe Kling und Juli Zeh haben eine Genossenschaft gegründet, die Tools zur Verschlüsselung entwickeln soll. Hinter dem Ganzen steht das Open-Source-Projekt Pretty Easy Privacy.

https://t3n.de/news/sibylle-berg-marc-uwe-kling...

Bei der nächsten Gelegenheit werde ich den PEP Coop -Genossen erzählen, dass es Fediversum und Hubiversum gibt. Ah ja - und frekonale e.V. als Teil der Wandelbewegung gibt's auch. Vlt. ist die Bits-und-Bäume-Konferenz diese Gelegenheit?

~ Bits & Bäume ~ Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

> Zitatanfang
18.17.-18.11.2018
Ort: Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Wir bringen Communities zusammen!

In den letzten Jahrzehnten sind gesellschaftsverändernde Bewegungen gewachsen, die ihrer jeweils eigenen Utopie folgen: Sie kämpfen dafür, die Natur und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, für faire Arbeitsbedingungen ohne Ausbeutung, für eine Eindämmung der Macht von Konzernen und gegen die Zerstörung des Planeten. Sie setzen sich ein für demokratische Teilhabe, für nachhaltige Produktions- und Konsumweisen, für gerechten Handel zwischen globalem Süden und Norden und für verbindliche Regeln für die Wirtschaft im Sinne dieser Ziele. Andere Communities arbeiten konkret daran, die Digitalisierung so zu gestalten, dass Bürgerrechte, Schutz der Privatsphäre, Datenschutz, Souveränität und Demokratie für eine offene Gesellschaft gewahrt sind. Sie stehen auf für einen freien Zugang zum Wissen der Mächtigen, für eine Kultur des Miteinander-Teilens, für eine überwachungsfreie digitale Welt, für flache Hierarchien, globale Vernetzung und Dezentralität, für Selbstbestimmung und Menschenrechte angesichts eines Zeitalters der Künstlichen Intelligenz und der Übermacht globaler Internet-Monopole.
> Zitatende

Weiterlesen --> https://bits-und-baeume.org/

Redundanzen in der Wandelbewegung sind unvermeidlich und immer wieder auch vorteilhaft

In einem bestimmten Kontext sind Redundanzen in der Wandelbewegung unvermeidlich und diese Redundanzen können auch Vorteile bringen.

> Instead of collaborating, people go off on their own projects that duplicate work and effort for pretty much no gain. It's not surprising: everyone wants to be a chief, no one wants to be an indian, so to speak.

https://social.stephanmaus.de/channel/ouroboros...

Die Formulierung oben bringt m.E. das Problem treffend auf den Punkt - viele Mitmenschen investieren viel Zeit und Energie für Aktivitäten, Tätigkeiten, die eigentlich auf die Erreichung von gleichen Zielen gerichtet sind. Abgesehen davon, dass die Haltung "everyone wants to be a chief, no one wants to be an indian" sehr menschlich (und vermutlich insbesondere männlich ist ;-) und quasi zu der Natur der Sache gehört, ich bin der Meinung, dass in einem bestimmten Umfang ist so eine Parallelität auch sinnvoll. Ich meine projekttechnisch könnte man derart parallele Abwicklung von Aktivitäten als eine Art try and error in der Projektorganisation sehen, wo man in einer Situation, wo ein Projektzweig ggf. in einer Sackgasse endet, ein anderer Zweig auch bereits weit fortgeschritten ist und kann weiterentwickelt werden ohne dass man erst warten muss, bis ein neues Projekt auf die Beine gestellt wird. Eine Diversifizierung, die längerfristig für mehr Sicherheit sorgen kann.

Man kann die "Verschwendung" von Ressourcen in parallelen Projekten auch philosophisch sehen - der Weg ist das Ziel, Hauptsache die Beteiligten haben Spaß daran :-). In vielen Communities ergibt sich derart Parallelität aus politischen Gründen. Man setzt ganz bewusst auf die Dezentralität und dann entstehen die Parallelitäten bei der Projektentwicklung quasi zwangsläufig.

Ich habe mir diese Tage zu diesem Thema im Kontext der Wandelbewegung Gedanken gemacht und habe so eine Zusammenfassung https://hub.freecommunication.org/cloud/nmoplus... erstellt. Ziel dieser kompakten Zusammenfassung ist, die Akteure der Wandelbewegung dazu zu animieren, sich über mögliche Synergiepotenziale Gedanken zu machen.

*Anmerkung:* mit dem Ausdruck WiR (water in the rock) ist ein Bild "Wassertropfen im Berg oder auch auch Wassertropfen oder Wassermassen auf dem Berg", die das Potenzial haben den Berg herunter zu fließen - unaufhaltsam, den Berg zu sprengen, wie das in ein Fels eingedrungene Wasser beim Einfrieren den Felsen sprengt - und letztendlich abzutragen, nach und nach, gemeint. Mit dem Berg meine ich in diesem Kontext das jetzige im Wandel befindende Gesellschaftssystem.

Bericht von der D2030 Zukunftskonferenz

Danke Peter für den Bericht D2030 Zukunftskonferenz. Ich glaube, ich habe den Faden der D2030 erfasst. Bleibt zu hoffen, dass irgendwas von diesen gutgemeinten Anregungen bei den Entscheidungsträgern in der Politik ankommt.

Ich rege an, Peter, dass der Bericht dann hier veröffentlicht wird, sobald du soweit bist.

Wie kann die Transformation der Mobilität gelingen?

Ich bin vom Veranstalter eingeladen und darf beim Mittagsgesprch „Wie kann die Transformation der Mobilität gelingen?“ am 13.07.2017 in Berlin http://www.forschungswende.de/fileadmin/uploads... die dezentrale Kommunikationsplattform Hubzilla http://hub2.sprechrun.de/page/hucope/hubzilla_p... vorstellen. Die Einladung habe ich angeregt, da ich finde, dass Hubzilla-Lösung mit ihren außergewöhnlichen Eigenschaften zum Erfolg von vielen Mobilitätsprojekten beitragen kann.

Mit DAO-, Ethereum und Co. bekommt GNP/frekonale Konkurrenz

Ich bilde mir ein, dass bestimmte Zielgruppen, die im frekonale-Geschäftsmodell, Konzept als solche betrachtet werden auch ohne eine Krücke wie frekonale oder wechange auskommen. Weil diese Zielgruppen sich sowas wie The DAO im https://de.wikipedia.org/wiki/Ethereum bedienen können, um effizient eigene Geschäfte zu organisieren.

DAO "The DAO ist eine sogenannte „dezentrale autonome Organisation“ (aus englisch ‚Decentralized Autonomous Organization‘, abgekürzt „DAO“), die durch einen Smart Contract in der Ethereum-Blockchain implementiert wurde. Sie wurde von der Firma Slock.it[17] entwickelt und in einem sogenannten Whitepaper[18] veröffentlicht. Grob zusammengefasst besteht die Aufgabe von The DAO darin, Ether (die Standard-Kryptowährung in Ethereum) durch Verkauf von Stimmberechtigungsanteilen einzunehmen, ein Entscheidungsgremium über die Verwendung des gesammelten Ethers abzuhalten und entsprechend das gesammelte Ether zu überweisen. Es handelt sich also um eine autonome und automatisierte Investmentfirma." https://de.wikipedia.org/wiki/Ethereum#The_DAO

Die Existenz von Ethereum und The DAO muss bei der Entwicklung von entsprechenden GNP-Konzepten, Modellen berücksictigt werden.